Team Sonic Racing Vorschau

Sumo Digitals Sonic-Kartspielserie geht in diesem Jahr auf Switch, Xbox One und PlayStation 4 in die dritte Runde und kommt nach dem Transformationskonzept des Vorgängers abermals mit einer ungewöhnlichen Spielidee daher. Statt wie sonst üblich als Einzelkämpfer über die Strecke zu rasen, spielt man in Team Sonic Racing in einem Team von drei Fahrern. Jeder Fahrer erhält basierend auf seiner Platzierung am Ende der Runde eine Punktzahl und die Summe der Punkte des Teams entscheidet schlussendlich über die Gesamtplatzierung.

Auf der Gamescom haben wir eine erste Strecke des Spiels anfahren können. Kenner der Vorgänger werden sich in Sachen Handling gleich wie zu Hause fühlen: Mit der rechten Schultertaste gibt man Gas, mit der linken Schultertaste aktiviert man den Drift, der dazu dient, einerseits besser um die Kurven zu kommen und andererseits einen Boost aufzubauen, wenn man um die Kurve fährt.

Wie gehabt gibt es weiterhin viele Unebenheiten auf der Strecke, die dazu führen, dass Sonic und Co. in ihren Karts die Bodenhaftung verlieren. Das ist jedoch kein Nachteil, denn in der Luft kann man mit dem rechten Stick einen oder mehrere Tricks ausführen. Gelingt es dem Spieler, seine Tricks zu beenden, bevor das Kart die Bodenhaftung wiedererlangt, so wird man abermals mit einem Geschwindigkeitsschub belohnt.

Die Items haben allerdings nach unserem Ersteindruck einen etwas größeren Stellenwert als in Sonic & All-Stars Racing Transformed, wo die Items geübte Spieler nicht aus der Ruhe bringen konnten. Der Grund hierfür liegt in der Teammechanik, denn wenn der eigene Spielerfolg von der Performance von im Einzelspielermodus computergesteuerten Fahrern mit abhängt, möchte man hierauf natürlich auch Einfluss nehmen. Durch die sinnvolle Weitergabe von Items an Teamkollegen (und umgekehrt die Annahme von Items von den Teamkollegen) kann man das Renngeschehen auch bei seinen Mitstreitern beeinflussen. Die Teammechanik hat in unserer kurzen Demo zwar ordentlich funktioniert, ist aber im Einzelspielermodus wahrscheinlich weniger aufregend as die Transformationen des Vorgängers.

Apropos Adrenalin: Wenngleich die Steuerung weitgehend unverändert geblieben ist, ist die Spielgeschwindigkeit jedenfalls in der Messedemo signifikant niedriger als im rasanten Vorgänger. Hier bleibt nur zu hoffen, dass auf höheren Schwierigkeitsstufen ein ordentlicher Zahn zugelegt wird. Das Streckendesign ist in der geringen Stichprobe zwar durchaus interessant, aber ein wenig weit ausgefallen, so dass das Spiel leichter zu werden droht als der knallharte zweite Teil.

Fazit
Insgesamt ist unser Ersteindruck, dass Team Sonic Racing im Singleplayer qualitativ zwischen den beiden Vorgängern einzuordnen sein dürfte – schwächer als Transformed, aber besser als Sega All-Stars.
Verfasst von
Sebastian hat eine ausgeprägte Vorliebe für Jump & Runs, zählt aber auch Action-Adventures und Arcade-Spiele zu seinen Lieblings-Genres. Hauptaugenmerk liegt bei ihm meistens auf der Spielmechanik, eine gut geschriebene Geschichte lässt ihn aber auch schwach werden. Lieblingsspiele: Yoshi’s Island, Super Mario Galaxy 2, Sonic Generations und Zelda: Skyward Sword.

Wie gefällt dir der Artikel?

2 0